Dein Ziel

Warum schlechte Laune und Heißhunger dieselbe Wurzel haben

Warum schlechte Laune und Heißhunger dieselbe Wurzel haben

Dein Ziel

Schlechte Laune, Heißhunger, das Gefühl dass das Umfeld schuld ist. Was dahintersteckt und was du tun kannst.


Kennst du das, wenn deine Stimmung eigentlich stabil ist und dann kippt sie plötzlich komplett? Ein Satz, ein Blick, eine Kleinigkeit und du bist gereizt, ziehst dich zurück oder stehst vor dem Kühlschrank, ohne wirklich hungrig zu sein.

Ich kenne genau diese Momente. Und lange habe ich gedacht, das hat mit den Umständen zu tun. Mit den anderen. Mit dem Tag. Heute sehe ich das anders.

Schlechte Laune und Heißhunger wirken wie zwei getrennte Baustellen. Für mich gehören sie oft zusammen.

Was ich immer wieder beobachte: Wir knüpfen unser gutes Gefühl an Bedingungen. Es soll erst ruhig werden. Jemand soll uns sehen. Es soll sich endlich fair anfühlen. Und solange das nicht passiert, bleibt innerlich etwas angespannt.

Und genau in diesem Zustand greifen wir dann zu etwas, das schnell wirkt. Essen funktioniert da zuverlässig. Schlechte Laune übrigens auch. Beides verschiebt den Druck für einen Moment.

Ich halte die Idee, dass erst das Außen stimmen muss, für einen der größten Denkfehler an dieser Stelle. Nicht, weil das Umfeld egal ist. Sondern weil du dich damit abhängig machst.

Harmonie entsteht aus meiner Sicht nicht im Außen. Sie beginnt da, wo du mit dir selbst klar bist. Und das merkt man. Nicht als aufgesetzte Freundlichkeit, sondern als etwas Ruhigeres, Stabileres.

Das heißt nicht, dass du alles schlucken sollst. Im Gegenteil. Grenzen setzen bleibt wichtig. Konflikte auch. Der Unterschied ist nur, von wo aus du sie führst. Aus einem inneren Gleichgewicht oder aus einem Zustand, der schon längst überläuft.

Ein Punkt, den ich dabei nicht mehr unterschätze, ist Anerkennung.

Wir wollen gesehen werden. Das ist nichts Schwaches, das ist menschlich. Schwierig wird es da, wo wir anfangen zu warten. Auf Lob. Auf Bestätigung. Auf dieses Gefühl, dass es jetzt endlich reicht.

Ich habe irgendwann gemerkt: Wenn ich darauf warte, bin ich dauernd im Mangel.

Deshalb mache ich etwas sehr Einfaches. Abends halte ich kurz an und frage mich, was heute gut war. Nicht perfekt. Nicht außergewöhnlich. Einfach gut. Und ich sage mir das auch. Dass ich drangeblieben bin. Dass ich ruhig geblieben bin. Dass ich etwas gemacht habe, obwohl ich keine Lust hatte.

Das klingt unspektakulär. Für mich macht es einen Unterschied.

Und genau hier wird die Verbindung zum Essen deutlich.

Dieses innere Rauschen rund ums Essen wird bei mir immer dann lauter, wenn innen etwas fehlt. Wenn ich müde bin, wenn ich mich übergangen fühle oder wenn ich mir selbst nichts gebe. Dann wird Essen schnell zur einfachsten Lösung.

Ich glaube nicht an Tricks an dieser Stelle. Ich glaube daran, dass du lernst, dir selbst das zu geben, was du suchst. Dann verliert Essen einen Teil dieser Aufgabe.

Das ist keine schnelle Lösung. Es ist eine Entscheidung, die du immer wieder triffst.

Und ich finde, das ist der ehrlichere Weg.

Du bist nicht darauf angewiesen, dass jemand anderes dein gutes Gefühl herstellt. Und auch nicht darauf, dass es bestehen bleibt.

Wenn du das für dich genauer anschauen willst, dann ist genau das die Arbeit, die ich mit Frauen mache. Herausfinden, was wirklich fehlt und lernen, anders damit umzugehen.

Du brauchst niemanden, der dir dein gutes Gefühl herstellt, und niemanden, der es wegnehmen kann.

Wenn du das für dich angehen möchtest

Genau das ist ein Teil der Arbeit, die ich mit Frauen mache, nämlich herausfinden, was das Essen oder die schlechte Laune wirklich soll, und dann lernen, sich das auf anderem Weg zu geben. Wenn du neugierig bist wie das für dich aussehen könnte, schau gerne, wie wir zusammenarbeiten können.
Hier kannst du unverbindlich Kontakt mit mir aufnehmen Kontakt – wohlfuehlen-leicht-gemacht

Frau mit unruhigem Blick vor ungesundem Essen, Heißhunger bekämpfen, Tipps gegen Heißhungerattacken.

Heißhunger stoppen: 9 effektive Tipps gegen Heißhungerattacken

Frau mit unruhigem Blick vor ungesundem Essen, Heißhunger bekämpfen, Tipps gegen Heißhungerattacken.
Frau fühlt sich von Heißhungerattacken geplagt, zeigt Tipps zur Kontrolle und Vermeidung ungesunder Essensgelüste.

Heißhunger stoppen: 9 effektive Tipps gegen Heißhungerattacken

Was ist Heißhunger?


Heißhunger beschreibt plötzlich auftretendes, intensives Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln, meist nach süßen oder stark verarbeiteten Snacks wie Schokolade, Chips oder Fast Food.

Im Gegensatz zum normale Hunger entsteht Heißhunger sehr schnell und fühlt sich oft kaum kontrollierbar an. Viele Meschen erleben Heißhunger besonders am Nachmittag oder spät am Abend.

Typische Anzeichen für Heißhunger sind:

  • starkes Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln
  • plötzlicher Hunger ohne Vorwarnung
  • Lust auf Zucker oder schnelle Kohlenhydrate
  • schnelles Essen ohne echtes Sättigungsgefühl

Doch Heißhunger ist kein Zeichen von fehlender Disziplin. Häufig steckt eine körperliche oder emotionale Ursache dahinter.

Warum entsteht Heißhunger?


Heißhunger entsteht selten zufällig. Er kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Meist spielen mehrere Ursachen gleichzeitig eine Rolle.

1. Schwankender Blutzucker

Eine der häufigsten Ursachen für Heißhunger sind starke Blutzuckerschwankungen.

Wenn du viele einfache Kohlenhydrate isst, zum Beispiel:
Süßigkeiten, Weißbrot, Softdrinks, Kuchen etc.
steigt dein Blutzucker schnell an. Danach fällt er jedoch ebenso schnell wieder ab.

Das Ergebnis: Dein Körper fordert dann neue Energie und genau in diesem Moment entsteht Heißhunger.

2. Zu lange Esspausen

Wenn du Mahlzeiten auslässt oder sehr unregelmäßig isst, sinkt dein Energielevel stark ab.

Dein Körper versucht dann schnell Energie zu bekommen – meistens in Form von kalorienreichen Lebensmitteln.

Heißhunger tritt deshalb besonders häufig auf bei:

  • sehr strengen Diäten
  • ausgelassenen Frühstück (eindeutig Typabhängig und nicht pauschal)
  • langen Esspausen

3. Stress und emotionale Auslöser

Stress ist einer der größten Auslöser für Heißhunger.

Wenn du gestresst bist, produziert dein Körper mehr Cortisol. Dieses Stresshormon steigert den Appetit besonders auf Süßes oder fettige Lebensmittel.

Vielleicht kennst du das: Nach einem stressigen Tag greifst du automatisch zu Schokolade oder Chips.

In solchen Momenten isst du nicht aus Hunger, sondern aus Emotionen.

4. Schlafmangel

Zu wenig Schlaf kann ebenfalls Heißhunger auslösen. Schlafmangel beeinflusst zwei wichtige Hormone:
Ghrelin: steigert dein Hungergefühl
Leptin: sorgt normalerweise für Sättigung

Wenn diese Hormone aus dem Gleichgewicht geraten, bekommst du schneller Heißhunger.

Mehr Informationen über gesunde Ernährung findest du auch bei der deutschen Gesellschaft für Ernährung: https://www.dge.de

9 Tipps gegen Heißhunger


Die gute Nachricht: Du kannst Heißhunger mit ein paar einfachen Veränderungen deutlich reduzieren.

1. Iss regelmäßig

Plane drei ausgewogene Mahlzeiten pro Tag. Das hilft dir, deinen Blutzucker stabil zu halten.

2. Iss Eiweiß

Eiweiß hält dich länger satt als viele Kohlenhydrate. Gute Eiweißquellen sind z.B. Eier, Quark, Skyr, Fisch, Hülsenfrüchte, Nüsse.

3. Erhöhe deine Ballaststoffe

Ballaststoffe sorgen dafür, dass dein Blutzucker langsamer ansteigt. Besonders gute Quellen sind: Gemüse, Vollkornprodukte, Obst, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Leinsamen

4. Trinke genug Wasser

Manchmal verwechselst du Durst mit Hunger. Bevor du zu einem Snack greifst, trinke zuerst ein Glas Wasser.

5. Achte auf genügend und guten Schlaf

Versuche 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht zu bekommen. Ein gesunder Schlaf reduziert Heißhunger deutlich.

6. Reduziere Stress

Stress fördert Heißhunger. Diese Dinge können helfen:
Spaziergänge, Atemübungen, Bewegung allgemein, Sport, Meditation, Yoga

7. Hab „gesunde“ Snacks griffbereit

Wenn du „gesunde“ Snacks vorbereitest, vermeidest du spontane ungesunde Entscheidungen. Gute Snackideen sind:
Apfelmus mit Joghurt, Beeren, Apfel mit Nussmus, Nüsse, Gemüsesticks mit Humus
Aber Achtung: generell Snacks enthalten oft viele Kalorien.

8. Iss langsam

Das Sättigungsgefühl setzt meistens erst nach 20 Minuten ein. Wenn du langsam isst, bemerkst du schneller, wann du satt bist. Wichtig ist es auch, dass du das Essen kaust bis es einen Brei ergibt. Das hilft dir besser zu verdauen.

9. Bewege dich regelmäßig

Bewegung hilft dir, deinen Blutzuckerspiegel stabil zu halten und Stress abzubauen. Schon 30 Minuten Bewegung pro Tag können einen großen Unterschied machen.



Fazit


Heißhunger entsteht häufig durch Blutzuckerschwankungen, Stress, Schlafmangel oder unregelmäßige Mahlzeiten.

Mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und genügend Schlaf kannst du Heißhunger jedoch deutlich reduzieren. Schon kleine Veränderungen im Alltag können dir helfen, langfristig mehr Kontrolle über dein Essverhalten zu bekommen.

Wenn du dein Essverhalten dauerhaft verändern möchtest, erfahre mehr über meine Ernährungsberatung für Frauen

Häufige Fragen zu Heißhunger

Abendlicher Heißhunger entsteht häufig durch Stress, Langeweile oder wenig Essen am Tag.

Lebensmittel mit viel Eiweiß, gesunden Fetten und Ballaststoffen helfen besonders gut. Z.B. Eier, Nüsse, Quark

Ja. Zucker lässt deinen Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und wieder abfallen. Dadurch entsteht häufig Heißhunger.

Ja, gelegentlicher Heißhunger ist völlig normal. Problematisch wird es nur, wen er sehr häufig auftritt. Chronisch wird.

Wenn dein Körper zu wenig Energie bekommt, versucht er das durch verstärktes Hungergefühl auszugleichen.

Ja. Bewegung reduziert Stress und stabilisiert den Blutzucker. Dadurch können Heißhungerattacken seltener auftreten.






Innerer Schweinehund

Innerer Schweinehund

5 Wege, wie du deinen inneren Schweinehund besänftigst und endlich deine Wohlfühlfigur erreichst

Innerer Schweinehund

Kennst du das auch?
Der Wecker klingelt, und eigentlich wolltest du früher aufstehen, weil du dir schon etwas vorgenommen hast, allerdings meldet sich prompt dein innerer Schweinehund. Vielleicht willst du eine Runde laufen, das Frühstück in Ruhe vorbereiten oder einfach etwas Zeit für dich. „Das Bett ist so schön warm!“ Der innere Schweinehund, das kleine Stimmchen in uns, hält uns aber leider oft von unseren Zielen ab. Wusstest du, dass du deinen inneren Schweinehund zähmen kannst? Das macht es dir viel leichter, deine Wohlfühlfigur zu erreichen – und es ist einfacher, als du vielleicht denkst.

Hier sind 5 Wege, wie du deinen inneren Schweinehund in den Griff bekommst und dir endlich einen schlanken Lebensstil, voller Energie und Wohlbefinden erschaffen kannst:


1. Setze realistische, kleine Ziele

Oft sind die Pläne, die wir uns vornehmen, viel zu ehrgeizig – und genau das schreckt unseren inneren Schweinehund ab. Statt gleich eine Stunde Joggen oder ein super strenges Ernährungsprogramm durchzuziehen, setze dir kleine, erreichbare Ziele. Starte zum Beispiel damit, dreimal die Woche einen 15-minütigen Spaziergang zu machen oder an einem Tag auf zuckerhaltige Snacks zu verzichten. Kleine Erfolge geben dir das nötige Selbstvertrauen, um weiterzumachen und schaffen es deinen inneren Schweinehund zu besänftigen. 

2. Mach es dir leicht – reduziere Hindernisse

Der innere Schweinehund liebt Ausreden: Keine Zeit, zu müde, keine passenden Schuhe… Daher ist es wichtig, Hindernisse schon im Vorfeld zu beseitigen. Such dir Übungen für mehr Bewegung aus, die du überall, jederzeit und egal mit welcher Kleidung ausführen kannst. Kniebeugen und Hampelmänner sind da besonders geeignet. Oder leg dir schon am Vorabend deine Sportbekleidung raus, damit du direkt nach dem Aufstehen starten kannst. Plane gesunde Mahlzeiten oder bereite Snacks vor, die du einfach mitnehmen kannst. Je weniger Hürden es gibt, desto weniger Einfluss hat dein innerer Schweinehund auf dich.

3. Verändere deine innere Stimme

Dein innerer Schweinehund spricht oft in negativen Glaubenssätzen: „Das schaffst du eh nicht.“ oder „Heute hast du es dir einfach nicht verdient.“ Fange an, diese negative innere Stimme zu hinterfragen und bewusst umzuwandeln. Anstatt dir zu sagen, dass du es nicht schaffst, sage dir: „Ich kann es probieren und werde sehen, wie gut es mir tut.“ Positive Selbstgespräche können viel bewirken und helfen dabei, deine Gedanken in eine konstruktive Richtung zu lenken.

4. Belohne dich für kleine Erfolge

Belohnungen wirken Wunder, um den inneren Schweinehund in Schach zu halten. Wenn du dein Ziel erreichst – sei es eine Woche lang täglich ausreichend Wasser zu trinken oder einen neuen Bewegungsablauf in deine Routine einzubauen – belohne dich. Das muss kein ungesunder Snack sein, sondern vielleicht ein neuer Nagellack, ein gutes Buch oder eine entspannende Auszeit. Dein Gehirn liebt Belohnungen, und so lernst du, dass es sich lohnt, den inneren Schweinehund zu überwinden.

5. Finde dein „Warum“

Der innere Schweinehund wird besonders laut, wenn wir den Sinn hinter unseren Zielen nicht klar vor Augen haben. Frage dich also: Warum willst du deine Wohlfühlfigur erreichen? Ist es für mehr Energie im Alltag, für mehr Selbstbewusstsein oder einfach, um dich wieder richtig wohl in deiner Haut zu fühlen? Schreib dir dein „Warum“ auf und erinnere dich daran, wenn der Schweinehund wieder zuschlägt. Ein starkes „Warum“ hilft dir, dranzubleiben und deine Motivation zu behalten.

Fazit: Dein innerer Schweinehund ist kein Feind, sondern ein Begleiter

Dein innerer Schweinehund ist letztlich nur der Teil von dir, der nach Bequemlichkeit strebt und dich vor kurzfristigem Unwohlsein schützen möchte. Doch indem du ihm die Stirn bietest und ihn besänftigst, kannst du das Ruder übernehmen und dich selbst in Richtung Wohlbefinden und Leichtigkeit führen. Setze dir kleine Ziele, mach dir das Leben leichter, sprich positiv zu dir selbst, belohne dich und erinnere dich an dein „Warum“ – und du wirst sehen, dass dein innerer Schweinehund immer leiser wird.

Bist du bereit, deinen Schweinehund zu besänftigen und deine Wohlfühlfigur zu erreichen? Lass dich inspirieren und gehe Schritt für Schritt deinen eigenen Weg zu einem schlanken, gesunden Lebensstil und hol dir die Figur, die zu dir passt.